Kostbare Momente mit Gott... |
"Danken schützt vor Wanken, loben zieht nach oben." So sagt es der Volksmund. Da ist viel Wahres dran - wie an den meisten Sprichwörtern. Dankbarkeit verändert die Sichtweise, fördert das Wohlbefinden und steigert die Lebenszufriedenheit und somit auch die Lebensqualität. Hier einige Gedanken dazu: Danken hat mit Denken zu tun und umgekehrt. Jeder, der gut erzogen wurde, bedankt sich zwar artig, wenn er ein Geschenk erhält, die Dankbarkeit und Freude steigert sich jedoch erheblich, wenn das Geschenk in besonderer Weise den eigenen Vorstellungen entspricht. Dann kommt Dankbarkeit aus dem Herzen. Warum sollte man sich denn bedanken, wenn man nicht weiß wofür? Dankbarkeit als Pflichtübung oder Selbstsuggestion („alles wird/ist gut“) ist unehrlich und gefährlich. Daher mahnt auch Paulus, zuerst darüber nachzudenken, was Christus für uns getan hat, bevor er später empfiehlt: „Seid dankbar allezeit“ (Eph. 5,20). Hier sind für mich Liturgien und Gottesdienst-Ordnungen eine Hilfe, die teilweise bereits seit Jahrhunderten angewandt werden. Obwohl die musikalische Form hier und da antiquiert ist, Reihenfolge und Inhalt stimmen: zuerst das Eingeständnis von eigenen Fehlern und Schuld, dann die Bitte und Inanspruchnahme der Vergebung durch Christus und schließlich die Dankbarkeit für seine Erlösung, die Anbetung und das Lob für Gottes wunderbaren Plan mit allen Menschen. Erst also das „Kyrie“, dann das „Gloria“. Vor dem „Dankprozess“ steht ein „Denkprozess“. Wenn Anbetung lediglich ein „Orgelvorspiel-Ersatz“ oder „Predigt-Sprungbrett“ ist, dann fehlt die Grundlage und die Gefühle dominieren. Gott will, dass wir konkret werden und ihm sagen, wofür wir dankbar sind. Es gibt täglich viele Gelegenheiten und Anlässe, „Danke, Jesus“ zu sagen: für die Bewahrung auf den Straßen, für Freunde, für die Musik, für das Essen, für die Gesundheit… und, und, und. Das ist gelebte Dankbarkeit. Sie wird unmittelbar zum Erlebnis, weil man Erlebtes mehr wertschätzt. Das Leben wird wertvoller. Mehr Lebensqualität durch konkrete Dankbarkeit! Ist das nicht ein tolles Angebot? Aus diesen Gedanken heraus sind die Produktion sowie auch das Liederheft „Danke, Jesus“ entstanden. Sie geben weitere „musikalische Denkanstöße“, die zu „wertvoller" Dankbarkeit führen. (c) Jochen Rieger, Greifenstein Vielleicht möchten Sie sich einige Lieder zu diesem Thema anhören - oder auch singen (alleine oder mit anderen zusammen)? Siehe Buttons links oben. |